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Bettina Paus
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Internationale Studie von Mercer
Germany
Frankfurt,
29 October 2009
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Fast ein Drittel der Unternehmen mit Flexible Benefits-Programmen erachtet diese als kosteneinsparend
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Nebenleistungen als Alternative zu Gehaltserhöhungen
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Globale und regionale Strategien fehlen noch
Für 69 Prozent der Arbeitgeber ist einer der wichtigsten Gründe für das Angebot von Wahlmöglichkeiten bei den betrieblichen Nebenleistungen, die Wettbewerbsfähigkeit im Markt zu erhalten. Dies zeigt eine neue Studie des Beratungsunternehmens Mercer, an der 1700 Unternehmen aus 47 Ländern teilgenommen haben. Ein weiteres Motiv ist die bessere Steuerung der Kosten. Die Mehrzahl der Arbeitgeber, die Wahlmöglichkeiten anbieten, gab an, dass sich die Flexible Benefits-Programme als kosteneinsparend (30 Prozent) bzw. kostenneutral (42 Prozent) erwiesen hätten.
Mitarbeiter binden und gleichzeitig Kosten sparen
Darüber hinaus schätzen es Unternehmen, über das Angebot von Wahlmöglichkeiten den unterschiedlichen Bedürfnissen der Arbeitnehmer besser gerecht zu werden (70 Prozent). „In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation können sich viele Unternehmen keine großzügigen Gehaltserhöhungen leisten. Daher greifen sie zunehmend auf ihre Nebenleistungsprogramme zurück, um ihren Mitarbeitern eine attraktive Vergütung zu bieten“, erläutert Mercer-Experte Rolf Misterek.
Fast drei Viertel der Befragten gab an, dass ihre Flexible Benefits-Programme die ursprünglichen Ziele erreicht hätten und die Reaktion der Mitarbeiter darauf positiv gewesen sei. Für 62 Prozent hat es im Bereich der Vorsorge- und Zusatzleistungen in den nächsten zwei Jahren sehr hohe Priorität, das Verständnis und die Wertschätzung der betrieblichen Nebenleistungen durch die Mitarbeiter zu verbessern.
Vom Firmenwagen bis zur Gesundheitsvorsorge
Die Art der im Rahmen von Flexible Benefits-Programmen angebotenen Leistungen ist in den einzelnen Ländern und Regionen zum Teil sehr unterschiedlich geregelt. Insgesamt zeigt die Studie, dass bei den Versicherungsleistungen Krankenversicherungen (71 Prozent), Lebensversicherungen (57 Prozent) und Zahnzusatzversicherungen (52 Prozent) am häufigsten sind.
Zuschüsse gibt es für Mobiltelefone/Kommunikationsmittel (29 Prozent), Firmenwagen (29 Prozent), Mitgliedschaften in Fitnessstudios (28 Prozent) und Kinderbetreuung (24 Prozent). Fahrtkosten- und Mietzuschüsse sind seltener der Fall (15 bzw. 13 Prozent).
Andere häufig angebotene Nebenleistungen sind die betriebliche Altersversorgung (46 Prozent), Leistungen der Gesundheitsvorsorge (28 Prozent) und eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten (24 Prozent). Auch in Deutschland gehört die betriebliche Altersversorgung zu den wichtigsten Nebenleistungen, die Mitarbeitern angeboten werden.
Globale Vielfalt noch nicht einheitlich geregelt
Jedes vierte international agierende Unternehmen mit Flexible Benefits-Programmen zieht ernsthaft in Betracht, diesbezüglich eine globale Strategie zu entwickeln. Derzeit managen nicht einmal 10 Prozent der multinationalen Arbeitgeber ihre Programme global bzw. regional.
Im Ländervergleich sind Flexible Benefits-Programme in Nordamerika und Europa weiter verbreitet als im asiatisch-pazifischen Raum oder in Lateinamerika. Insgesamt bietet jeder vierte Arbeitgeber seinen Mitarbeitern heute Nebenleistungsprogramme mit Wahlmöglichkeiten an. Aber auch innerhalb der Regionen gibt es große Unterschiede, vor allem innerhalb Europas. Arbeitgeber in den Niederlanden (53 Prozent), Spanien (44 Prozent) und Großbritannien (42 Prozent) bieten am häufigsten solche Programme an, während Arbeitgeber in Italien (13 Prozent) und Russland (16 Prozent) dies am wenigsten tun.
Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen lagern entweder den kompletten Verwaltungsprozess der Flexible Benefits-Programme aus, so dass nur die zentralen Entscheidungen intern getroffen werden, oder setzen zumindest für wichtige Teilbereiche externe Dienstleister ein.
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Über Mercer (www.mercer.com)
Mercer Deutschland GmbH, www.mercer.de In Deutschland ist Mercer mit über 600 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mülheim an der Ruhr, München und Stuttgart vertreten. Die Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit liegen in der Beratung von Unternehmen rund um betriebliche Altersversorgung, Vergütung, Human Capital Strategie, M&A und Investments sowie im Benefits Outsourcing. |
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